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Bandbreitenmanagement

Eine wichtige Aufgabe von Netzwerkbetreibern ist es, für ihre Kunden permanente Datenverbindungen zwischen zwei Standorten bereitzustellen. Die Datenverbindung soll mit bestimmter Übertragungskapazität/Bandbreite über einen festgelegten Zeitraum stabil gehalten werden.

Der Netzbetreiber analysiert dann die WAN-Zugänge an den beiden Standorten, stellt die geforderten logischen Datenkanäle bereit und ergreift die erforderlichen Kontrollmaßnahmen, um die Stabilität der Verbindung zu sichern. Dafür hat er spezielle Bandbreitenmanagementsysteme zur Verfügung. Das Schalten der logischen Datenverbindung hat jedoch meistens auch Auswirkungen auf die physische Netzinfrastruktur. So kann es erforderlich sein, aktive Netzknoten neu zu konfigurieren, Ports an den Netzknoten zu aktivieren, Patchverbindungen zu schalten oder neue Netzknoten zu installieren und zusätzliche Kabelverbindungen zu verlegen bzw. anzumieten. Entscheidungen über Eingriffe in die Netzwerkstruktur erfordern Einsicht in die physikalischen Gegebenheiten des Netzwerkes. Dies wird durch die Nutzung der Kopplung zum Network Facilities Management System InfoCABLE in effizienter Weise möglich. Die Abbildung des Netzwerks bis auf das einzelne Faserpaar und den einzelnen Port ermöglicht dort die genaue Dokumentation der Signalwege. InfoCABLE stellt mit der Funktion ‚Automatisches Signalwegrouting‘ ein komfortables Werkzeug zum Generieren optimaler Signalwege zur Verfügung.

Die Kopplung von CANFM- zu Bandbreitenmanagementsystemen gibt also dem Netzwerkbetreiber ein Mittel in die Hand, sein Netzwerk von der logischen Datenverbindung bis zu deren physischer Realisierung durchgängig computergestützt zu bewirtschaften.