Gehe zur GFaI-Hauptseite

Glossar

Gehe zur GFaI-CAFM-Seite

% | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Stichwort:
Volltextsuche:

Ihre Suchanfrage erbrachte 17 Einträge.

Adjacency Graph

Bei der Gebäudeplanung nutzbares grafisches Hilfsmittel zur Darstellung von Nachbarschaftsbeziehungen zwischen Räumen.

Ein Graph besteht aus Knoten und Kanten zwischen diesen. Für die Gebäudeplanung und andere Aufgaben des Facility Management (wie z. B. Change Management, Umzugsplanung) werden solche Adjacency Graphen genutzt, bei denen Knoten Räume und Kanten direkte Verbindungen zwischen diesen (z. B. durch Türen) repräsentieren. Eine Erweiterung des Adjacency Graphen ist das Bubble Diagramm. Für die grafische Darstellung von Verkehrsflüssen bzw. Transportströmen zwischen verschiedenen Räumen, Hallen oder ganzen Gebäuden eignen sich Sencke-Diagramme.

siehe auch:

Asset Management

Der Begriff Asset aus der Finanzwelt bezeichnet die Aktiv-Seite einer Bilanz, also das von einer Firma angelegte Vermögen; "asset" (engl.) = Vermögenswert, Aktivposten. Allerdings geht der Begriff noch weiter. "Asset Manager" ist z.B. ein hauptberuflicher Anlageberater und Vermögensverwalter.
Ferner wird der Begriff auch im Sinne von "Vorteil" gebraucht. Wenn es in einer Stellenbewerbung z.B. heisst "professional experience would be an asset", dann bedeutet das: "Berufserfahrung wäre von Vorteil. Im Sinne des Facility Managements verwaltet das Asset Management Inventar sowohl im physikalischen als auch im betriebswirtschaftlichen Sinne. Akquisitionskosten und laufender Support werden für zukünftigen Gebrauch festgehalten. Informationen zu den verschiedenen Garantiezeiten werden erfragt und erlauben deren Einsatz zur Kostenreduzierung. Zusätzlich werden Lizenzen dokumentiert und mit der tatsächlichen Nutzung verglichen. Dienstleistungs- und Wartungsverträge mit Drittunternehmen werden zusammen mit den entsprechenden Aktivposten festgehalten.

siehe auch:

CAFM

Abkürzung für Computer Aided Facility Management.

siehe auch:

CAFM-System

siehe Computer Aided Facility Management.

siehe auch:

CANFM-System

siehe Computer Aided Network Facility Management.

siehe auch:

Change Management

Aus dem Englischen auch in den deutschen Sprachgebrauch übernommener Oberbegriff für alle Prozesse des Facility Management, die die Planung, Durchführung und Kontrolle von wesentlichen Veränderungen in Unternehmen/Institutionen bezüglich ihrer Facilities betreffen.
Typische Beispiele für häufig vorkommende innerbetriebliche Veränderungen sind:

Diese Veränderungen können sich auf einzelne Arbeitsplätze, ganze Abteilungen, Gebäude, Werkshallen oder Infrastruktursysteme wie Kommunikationsnetzwerke beziehen. Die jeweiligen Planungs-, Management- und Kontrollaufgaben sind entsprechend vielfältig und haben sehr unterschiedliche Komplexität. Ein Maß für die Häufigkeit bestimmter Veränderungen ist die sogenannte Churn Rate.
Da die Durchführung von Veränderungen i. allg. empfindliche Beeinträchtigungen der normalen betrieblichen Abläufe bis hin zum Ausfall von Produktion bzw. Dienstleistung zur Folge haben kann, ist eine genaue Planung der Veränderungen mit dem Ziel der Reduzierung der Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß eine sehr wichtige Aufgabe, die in komplexen Situationen mit Hilfe von Computertechnik durchgeführt werden sollte. Dafür bietet sich Computer Aided Facility Management an. Unter der Voraussetzung, daß die betriebliche CAFM-Lösung den aktuellen Stand hinreichend genau repräsentiert, bietet CAFM zunächst einmal die Grundlage dafür, den Ausgangszustand für Veränderungen in kompakter, übersichtlicher und anschaulicher Form zur Verfügung zu haben. In interaktiver Arbeitsweise können dann entsprechende Veränderungen (z. B. Umzüge) am Bildschirm in verschiedenen Varianten simuliert werden, bevor man einen bestimmten Prozeßablauf festlegt und dann mit Rechnerunterstützung begleitet, kontrolliert und abrechnet. Über diese interaktive Arbeitsweise hinaus lassen sich natürlich auch viele Teilprozesse automatisiert planen, beauftragen, kontrollieren und abrechnen. Einige Beispiele dafür sind Bedingt einerseits durch die rasante Entwicklung der Kommunikationstechnik und andererseits durch Auswirkungen von Veränderungen in anderen Bereichen auf die betrieblichen Kommunikationsnetze unterliegen letztere relativ häufig mehr oder weniger umfangreichen Änderungsanforderungen. Zur Bewältigung der entsprechenden Aufgaben des Change Managements wird zunehmend Computer Aided Network Facilities Management (CANFM) genutzt. Um nicht bei jeder Veränderung, insbesondere Erweiterung, eines Unternehmens bzw. einer Institution neue Kommunikationsleitungen verlegen zu müssen, wird zumindest für den Bürobereich die Einführung einer strukturierten Verkabelung empfohlen. Die Nutzung der VLAN-Technik (Virtual Local Area Network) ist eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung der Flexibilität von Kommunikationsnetzen im Sinne einer leichten Anpaßbarkeit dieser Infrastruktur an die dynamische Bildung von Arbeits- bzw. Projektgruppen in Unternehmen/Institutionen.

(siehe auch Kabelmanagementsystem, Netzwerkdokumentationssystem)

siehe auch:

Computer Aided Facilities Management

Form von Computer Aided Facility Management

siehe auch:

Computer Aided Facility Management

Anwendung der Computertechnik auf das Facility Management, Abk.: CAFM
In Computer Aided Facility Management Systemen (CAFM-Systemen) werden sowohl die Orte (Standorte, Einbauorte) als auch die spezifischen Eigenschaften (z.B. technische, funktionale, organisatorische und betriebswirtschaftliche Parameter) von Objekten (Facilities) wie Grundstücke, Gebäude, Räume in Gebäuden, Netzwerke, Maschinen, Anlagen, EDV, Inventar abgebildet. CAFM-Systeme stellen bezüglich ihrer Softwarearchitektur oft eine Kombination von CAD-Systemen und Database Management Systemen (DBMS) dar. Die Facilities werden dann in ihrem geographischen bzw. geometrischen Kontext auf der Basis von digitalen Karten oder Grundrißzeichnungen visualisiert.
Rein alphanumerisch arbeitende CAFM-Systeme verwalten den Ort in Form von attributiven Ortsbezeichnungen (z.B. Gebäudename, Raum-Nr.) im DBMS. Die speziellen Eigenschaften und Parameter der Facilities werden generell in der Datenbank verwaltet.
Die Funktionalität von CAFM-Systemen umfaßt u. a.

Im Anwendungsbereich Netzwerke spricht man auch von Computer Aided Network Facilities Management.

siehe auch:

Computer Aided Network Facilities Management

Form von Computer Aided Network Facility Management

siehe auch:

Computer Aided Network Facility Management

Den Anwendungsbereich Netzwerke betreffender Spezialfall von Computer Aided Facility Management, Abk.: CANFM.
CANFM-Systeme dienen zur rechnergestützten Planung, Dokumentation und Verwaltung von Netzwerken wie Daten-, Telekommunikations- und Überwachungsnetzen oder Netzen der Gebäudeleittechnik, Rohrleitungs- und Energieversorgungsnetzen. CANFM-Systeme im Bereich der Kommunikationsnetze bilden alle aktiven und passiven Netzwerkkomponenten (z.B. Computer, periphere Geräte, Telekommunikations-Endeinrichtungen, Verteiler, Router, Switches) und deren Verbindungen (über Kabel bzw. Adernpaare oder Infrarot- und Funkstrecken) untereinander im Kontext der Netzumgebung (Gelände, Gebäude, Etage, Raum) ab. Kennzeichnend sind

Ein leistungsstarkes Network Facilities Management System für die Planung, Verwaltung und Dokumentation von Kommunikationsnetzen stellt das System InfoCABLE dar.

siehe auch:

Computergrafik

  1. Mit Hilfe von Computern und grafischen Geräten erzeugtes Bild.
  2. Fachgebiet, das sich mit der Erzeugung, Beschreibung und Manipulation von Bildern mittels Rechner und grafischer Geräte beschäftigt. Die angewendeten Methoden und Hilfsmittel werden häufig ebenfalls unter dem Begriff Computergrafik zusammengefaßt.
Im Unterschied zur Bildverarbeitung, bei der aus Bildern von natürlichen Objekten rechnerinterne Modelle abgeleitet werden, geht es bei der Computergrafik um die Generierung von Bildern entweder unmittelbar durch den Menschen in interaktiver Arbeitsweise oder aus rechnerinternen Modellen. Um dies zu betonen, wird manchmal auch der Begriff generative Computergrafik verwendet.

Für die Anwendung der Computergrafik benötigt man mindestens Typische Eingabe-Hilfsmittel sind: Tastaturen, Digitalisierer, Menütableaus, Bildschirmgeräte mit auf dem Schirm dargestellten Menüs sowie für die Positionierung und Identifikation von grafischen Objekten die Maus, die Rollkugel, der Steuerknüppel und der elektronische Stift jeweils in Verbindung mit einem Bildschirm.
Zur Ausgabe von Grafiken dienen vorrangig Plotter, Grafikdrucker und Bildschirmgeräte.
Zur Informationsverarbeitung wird meist ein vom Nutzer frei programmierbarer Computer verwendet, der auch für über die Computergrafik hinausgehende Zwecke eingesetzt werden kann. Immer häufiger kommt zusätzlich leistungsfähige Rechentechnik zur effektiven Ausführung spezieller grafischer Funktionen zum Einsatz (Grafikkarten). Mit der zunehmenden Rechnerunterstützung vielfältiger gesellschaftlicher Prozesse (Computer Aided Facility Management, rechnerunterstützte Konstruktion, rechnerunterstützter Entwurf (CAD), rechnerunterstützte Fertigung (CAM), rechnerunterstützte Projektierung, rechnerunterstützte Zeichnungserstellung, rechnerunterstützte Tomographie) gewinnt die Computergrafik als entscheidendes Mittel zur Gestaltung einer effektiven Mensch-Rechner-Schnittstelle wachsende Bedeutung.

Digitalisierung

  1. Erzeugung rechnerinterner (digitaler) Repräsentationen von Photos, Grafiken, Gemälden, technischen Zeichnungen, Bauplänen, Karten, ganzen Büchern u.a., die auf Papier, Folie oder Mikrofiche vorliegen, bzw. von analogen Video- oder Audio-Aufzeichnungen.
  2. Automatisierte Erzeugung rechnerinterner (digitaler) Modelle realer Objekte.

Im Bereich des Computer-Aided Facility Management (CAFM) ist die Digitalisierung von Altdokumenten (z. B. Bauzeichnungen) von großer Bedeutung. Diese Altdokumente repräsentieren häufig einen umfangreichen Teil der Ausgangsinformationen für den Aufbau einer CAFM-Lösung. Sie müssen deshalb zunächst einmal im Computer in digitaler Form abgebildet werden. Die Digitalisierung von Altdokumenten kann in verschiedenen Arbeitsweisen erfolgen. Eine nun schon klassische und heute nicht mehr so verbreitete Technik besteht im interaktiven "Nachzeichnen" der Vorlage am Digitalisiergerät. Das Altdokument wird dabei auf ein planeres Digitalisiertablett aufgespannt. Anschließend werden z. B. mit Hilfe eines in x- und y-Richtung verschiebbaren Fadenkreuzes relevante Punkte in der Zeichnung angefahren und deren Koordinaten automatisch übernommen. Ein Nachteil dieser Form der Digitalisierung ist der große Arbeitsaufwand, ein Vorteil besteht darin, daß die digitale Repräsentation der Vorlage im Rechner durch den Nutzer des Digitalisiergerätes beeinflußbar ist und damit gut strukturiert werden kann.

Ein spezieller Fall der Digitalisierung ist das Scannen, das nicht nur für die Erfassung von technischen Zeichnungen, sondern auch von Photos, Gemälden und anderen zweidimensionalen Vorlagen genutzt wird. Das Ergebnis des Scannens ist ein Abbild der Vorlage, das ausschließlich aus Rasterpunkten zusammengesetzt ist. Für viele Zwecke sind solche Rasterbilder nicht ausreichend, zur weiteren Verarbeitung von Plänen benötigt man als Beschreibungselemente mindestens Punkte und Linien sowie natürlich Zeichen und andere Symbole. Um von reinen Rasterdarstellungen zu vorrangig durch Linien beschriebenen digitalen Repräsentationen zu kommen, wird der Prozeß der sogenannten Vektorisierung durchgeführt. Dabei werden näherungsweise auf einer Geraden liegende Rasterpunkte zu einer Strecke (oft auch Vektoren genannt) zusammengefaßt, die dann nur noch durch die Koordinaten von Anfangs- und Endpunkt sowie durch Linienattribute beschrieben werden.

Je besser strukturiert eine digitale grafische Darstellung ist, um so besser kann sie für nachfolgende Verarbeitungsprozesse genutzt werden. Im Bereich des CAFM ist es z.B. wichtig, die festen Teile eines Bauwerkes und Inventar voneinander unterscheiden zu können. Hat man als Vorlage einen Geschoßplan, in dem auch Mobiliar in den einzelnen Räumen eingezeichnet ist, so reicht eine unstrukturierte Vektordarstellung zur Trennung von Bausubstanz und Mobiliar nicht aus. Hier ist vielmehr das Gebiet der automatisierten Bildinterpretation bzw. Objekterkennung herausgefordert. Eine ähnliche Situation liegt vor, wenn es darum geht, Räume in Geschoßplänen zu identifizieren, ihre Begrenzungen zu erkennen und in einer CAFM-Lösung automatisiert entsprechende Raumzonen zu generieren (Raumzonenverwaltung).

Die Digitalisierung im Sinne einer automatisierten Erzeugung rechnerinterner Modelle realer Objekte betrifft im Bereich des CAFM z.B. die Generierung von 3D-Modellen von Bauwerken, Anlagenkomponenten oder anderer Facilities auf der Grundlage einer 3D-Vermessung z.B. mittels 3D-Scanning oder Photogrammetrie.

siehe auch:

Facilities Management

Form von Facility Management

siehe auch:

Facility

Aus dem Engl. stammende Bezeichnung für technische Einrichtung, Objekt des Facility Management. Wichtige F. von Unternehmen bzw. Institutionen sind u. a. Grundstücke, Gebäude, Räume in Gebäuden (Flächenmanagement), Infrastruktursysteme mit ihren einzelnen Komponenten wie Klima-, Lüftungs- und Heizungsanlagen sowie Kommunikations- und Energieversorgungsnetzwerke, Rohrleitungsnetze, Sanitäreinrichtungen, Maschinen, Anlagenkomponenten, Geräte, Arbeitsplätze, Mobiliar und Computer. Für viele betriebliche Prozesse, die F. betreffen, werden zunehmend Computersysteme für das Computer Aided Facility Management (CAFM) genutzt. Netzwerke mit ihren Komponenten sind besonders wichtige und komplexe F., für ihre computerbasierte Planung, Verwaltung und Dokumentation kommt Computer Aided Network Facilities Management zum Einsatz. F. sind stets auch räumlich anzuordnen. Im Zusammenhang mit dem Entwurf solcher Anordnungen spricht man auch von Facility Layout. A.I.

siehe auch:

Facility Management

Unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (Facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. "Facilities " werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozeß integriert (GEFMA, Deutscher Verband für Facility Management). Mittels F. M. können Unternehmen und Institutionen die Nutzung ihrer Liegenschaften, Gebäudekomplexe, Maschinensysteme und Anlagen sowie solche Infrastrukturen wie Kommunikationsnetzwerke durch effiziente Planung und Verwaltung optimieren. Dies betrifft den gesamten "Lebenszyklus" dieser Objekte (Facilities), d. h. u. a. den Kauf, Bau oder die Anmietung, Bewirtschaftung bzw. Betrieb sowie Umzug, Umbau, Abriß bzw. Verkauf. Eine rationelle, systematische Planung und Durchführung entsprechender Prozesse über eine hinreichend lange Zeit kann zu großen Kosteneinsparungen bzw. Erträgen führen. Voraussetzung dafür ist allerdings die schnelle und aufwandsarme Bereitstellung korrekter, insbesondere aktueller Informationen, die in größeren Unternehmen/Institutionen sehr umfangreich und komplex sind. Deshalb bietet sich der Einsatz von Computertechnik für F. M. geradezu an. Bisher sind es vor allem größere Industriebetriebe, öffentliche Einrichtungen (z. B. Universitäten), Banken und Versicherungen sowie Betreiber großer Verkehrseinrichtungen wie Flughäfen, die sich zu F. M. bekennen und Computertechnik dafür einsetzen. Dies betrifft vor allem folgende Bereiche: Planung, z. B. die Planung des Flächenbedarfs, der Raumnutzung, der räumlichen Anordnung von Maschinen und Anlagen, der Auslegung von Netzwerken, Gebäudeautomatisierung, Bewirtschaftung von Liegenschaften, Bauwerken, Räumen und Anlagen (Reinigung, Renovierung, Wartung), insbesondere auch das Change Management (Umzüge, Umbauten, Erweiterungen). Diese vielfältigen Prozesse des F. M. können heute effizient durch komplexe, computerbasierte Systeme unterstützt werden, die meist über eine grafische Oberfläche (Computergrafik) verfügen. Man spricht von Computer Aided Facility Management (CAFM), im Spezialfall des Anwendungsbereiches Netzwerke auch von Computer Aided Network Facilities Management (CANFM). Für CANFM-Systeme sind auch die eingeschränkteren Bezeichnungen Netzwerkdokumentationssysteme und Kabelmanagementsysteme (oder Kabeldokumentationssysteme) gebräuchlich. Zum Planungsbereich innerhalb des F. M. gehört u. a. das Facility Layout. Dabei geht es um die räumliche Anordnung von Objekten (Facilities), z. B. um die Anordnung von Maschinen in einer Werkhalle (Fabriklayout) oder um die räumliche Auslegung von Netzwerken in Geländen, Gebäuden bzw. Industrieanlagen (Netzwerklayout). Diverse Prozesse des F. M. werden von vielen Betrieben bzw. Institutionen externen Unternehmen übertragen (Outsourcing von F. M.-Dienstleistungen). A.I.

siehe auch:

Nettogrundfläche

Summe der nutzbaren, zwischen den aufgehenden Bauteilen befindlichen Grundflächen eines Bauwerkes.
Die NGF gliedert sich in

Die NF ist der Teil der NGF, der der Nutzung des Bauwerkes aufgrund seiner Zweckbestimmung dient. Sie gliedert sich in Hauptnutzfläche (HNF) und Nebennutzfläche (NNF). Die FF ist der Teil der NGF, der der Unterbringung zentraler betriebstechnischer Anlagen dient, sofern diese nicht dem Zweck des ganzen Bauwerkes entspricht. Die VF dient dem Zugang zu den Räumen, dem Verkehr innerhalb des Bauwerkes und seinem Verlassen, insbesondere auch im Notfall. Zur NGF gehören auch die Grundflächen von freiliegenden Installationen und fest eingeplanten Gegenständen wie Heizkörper und Einbauschränken.
Die Planung des Bedarfs an NGF, deren Bewirtschaftung und Verwaltung ist eine wichtige Aufgabe des Facility Management, die immer häufiger von Computersystemen unterstützt wird (Computer Aided Facility Management).

Flächenmanagement, Raumzonenverwaltung

siehe auch:

Raumzonenverwaltung

Verwaltung der räumlichen Ausprägung und Gliederung von Flächen und Räumen in Gelände und Gebäude sowie der in ihnen lokalisierten Objekte. Die Raumzonenverwaltung ist ein wichtiger Bestandteil von Facility Management Lösungen. Raumzonen können als Flächen und Volumina verwaltet werden. Die Raumzonenverwaltung erlaubt sich vielfältige Auswertungen bez. Gebäudeflächen bzw. Raumcharakteristika. Aus den Koordinaten von Objekten läßt sich automatisch deren Zugehörigkeit zu Raumzonen ermitteln. Insbesondere bei der rechnergestützten Umzugsplanung ist die Definition von Raumzonen innerhalb von CAD-modellierten Gebäuden von großer praktischer Bedeutung. Raumzonen sind häufig hierarchisch gegliedert. Auf der untersten Hierarchieebene befinden sich meist Zonen, die den baulichen Räumen bzw. Grundstücken entsprechen. Gelegentlich werden jedoch auch Arbeitsplätze (z.B. innerhalb eines Großraumbüros) als kleinste Zonen verwaltet. Auf höheren Hierarchieebenen können sich Raumzonen befinden, die die räumlichen Ressourcen z.B. von Betriebsabteilungen repräsentieren.

siehe auch: